25.10.2008
Iron Man
Jon Favreau – USA, 2008
IMDB – de.wikipedia – en.wikipedia – Amazon
Seit Anfang des Monats gibt es nun auch diese Comic-Verfilmung auf DVD und da ich es leider nicht ins Kino geschafft hatte, kam ich erst jetzt in den Genuss. Ich muss allerdings zugeben, dass im Mai an mir vorübergezogen ist, dass schon vor dem neuen “Batman” ein Comic-Held mit einem Film über dem Niveau der “Spiderman”-Fortsetzungen gewürdigt wurde. Die Geschichte des “Iron Man” war mir ebenfalls nicht geläufig, doch kaum war der Streifen aus den Kinos hörte ich überall, wie gut er sei und dass man ihn unbedingt sehen müsse – “der Überraschungserfolg 2008″ und Ähnliches. Diesen Titel hat bei mir persönlich zwar immer noch der dunke Ritter inne, der meine Erwartung so extrem übertroffen hat wie fast noch kein Film, aber trotzdem wollte ich mir natürlich selbst ein Bild von dem Film machen.
Schliesslich ist es laut Berichten, die ich gelesen habe, noch vor Christopher Nolan das Werk von Jon Favreau gewesen, das die neue Ära der verletzbaren, menschlichen Superhelden einläutete. Das finde ich ein bisschen arg hochgegriffen, derart in die Tiefe geht “Iron Man” nicht. Dennoch spielt Robert Downey Jr. die Rolle gut und wunderbar passend im Gesamtkonzept – dieses ist allerdings ein anderes, denn obgleich der “Iron Man” nur ein Mensch in metallener Hülle ist, wird doch weitaus laxer mit Naturgesetzen und der Physik umgegangen und ein deutlicher Fokus auf Action gelegt. Es ist keine stupide Baller-Orgie aber eben auch bei Weitem kein so ausgefeilter Ausflug in die psychischen Abgründe der Beteiligten. Die da wären: Tony Stark, Chef einer international sehr erfolgreichen Waffenschmiede und eben der (Super-)Held; Col. James Rhodes, ein Freund im Militär; Obadiah Stane, ein Kollege und Freund, leitete die Firma lange Zeit bevor Tony sie übernahm; Virginia “Pepper” Potts, seine persönliche Assistentin, natürlich in den Boss verliebt.
Fangen wir zur Abwechslung doch einmal direkt mit dem Besten an: Gwyneth Paltrow ist ja in den meisten Filmen so zuckersüss, dass man am Liebsten hineinbeissen würde – auch unter anderen Gesichtspunkten ein reizender Gedanke. Sie spielt die halb-heimlich verliebte, eigentlich romatische aber für ihren ultra-erfolgreichen Boss natürlich starke und emotionslose Assistentin wirklich toll und wertet den Film durch ihre bloße Anwesenheit in einigen Szenen sehr auf. Den Held selbst habe ich ja bereits gelobt, die anderen beiden Charactere kommen nicht so recht zur Enfaltung, was aber auch am Drehbuch liegt, sowohl Terrence Howard (Col. James Rhodes) als auch Jeff Bridges (Obadiah Stane) spielen im Rahmen ihrer Rollen (gewohnt) gut.
Die Story entwickelt sich gemächlich und ist schnell enorm vorhersehbar, jedoch hat mich das beim Schauen keineswegs gestört. Es wurde wenigstens nicht der Versuch unternommen, künstlich einen gar zu klassischen Spannungsbogen zu spannen und gerade für die lange und ausführliche Einleitung bin ich froh. Auch im Kontext der Tatsache, dass sämtliche Schauspieler direkt für drei Filme unterschreiben mussten, weil dies erst der Beginn einer Trilogie ist, stimmt das zuversichtlich auf weitere gute Filme von jemandem, der den Comics und der Geschichte, die sie erzählen tatsächlich Bedeutung beimisst und nicht nur eine Lizenz verheizen will. Überrascht hat mich der Film insgesamt nicht, da ich relativ hohe Erwartungen hatte – aber diese wurden erfüllt, tolle Unterhaltung für einen Abend und für die Szene nach dem Abspann gibt es Bonuspunkte, und zwar einmal für den Inhalt und einmal für ihre schlichte Existenz.


Fand den Film eigentlich sehr gelungen, wobei meine Erwartungen sozusagend gar nicht vorhanden waren da ich mich mit Iron Man bis dato gar nicht beschäftigt hatte.
Die Effekte waren gut anzuschauen und auch was die Story angeht war ich zufrieden mit dem Film, einzig und allein die Szene nach dem Abspann habe ich damals nicht gesehen in Kino, da ich auf den Pott musste, wegen zu viel Fanta!
Wenn ich mir den Film Iron Man demnächst dann endlich auf DVD kaufen werde, dann werde ich mir den Film noch mal in aller Ruhe und mit Genuss ansehen. Das muss ich einfach noch mal machen, da ich wie gesagt, den Film gut gemacht fand!
Das Spiel zum Film hingegen war ein echte Reinfall, das einzigste Hochauflösende Objekt in dem Spiel, war der Iron Man selbst, alles andere war verwaschene Grafik! Allerdings, als Spiel so für Zwischendurch wo man nur Sinnlos und Sinnfrei ballern will, ist es super geeignet!
Ja, das Spiel wurde dem Film leider gar nicht gerecht. Das Problem mit zuviel Getränk hatte ich zuletzt bei “Mission Impossible 3″. Einen Liter Cola hab ich mir da während dem Film reingepumpt und dann dauert der so eeewig lang. Und zwischendurch denkt man ständig, dass es jetzt bestimmt gleich aus ist.. aber Nein, es geht weiter. Das war eine Tortur für die Blase – aber vor dem Ende den Saal verlassen würde ich nur wenn’ss brennt.
Fand den Film auch gut. Habe ihn mir auch ohne Vorkenntnis in Sachen Iron Man angeschaut und war echt begeistert. Habe ihn mir auf BluRay angeschaut. Die Qualität war genial!
Muss ihn mir bei Gelegenheit nochmal anschauen.
Gruß,
Dennis