Timur Bekmambetow – USA, 2008

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Nein, nein, nein. Selten einen Film in letzter Zeit gesehen, der sich danach so arg nach verschwendeter Zeit angefühlt hat. Ja, ich hätte es mir nach dem Trailer schon denken können, aber für mich hat der Name “Morgan Freeman” eben noch eine Bedeutung. Ich hatte dann doch gehofft, dass sich Jolie und er nicht für einen gar zu absurden Mist hergeben. Und außerdem hab ich meine Ansprüche wirklich runtergeschraubt – ich mag die Transporter-Filme, ich fand Crank absolut geil. Ich bin also nicht kategorisch gegen enorm hirnlose Zack-Buff-Filme, aber auch da gibt es für mein Empfinden solche und solche. Kurz und schmerzlos: Die Story ist total platt und vorhersehbar, wird aber nicht ausreichend durch die Action ersetzt. Sinnlose Gewaltszenen, “überflüssige” Splatterszenen. Der Hauptdarsteller hat mich ebenso wenig überzeugt, und Jolie und Freeman reißen da auch nichts mehr. Im Trailer hat man die einzigen sehenswerten Momente bereits erlebt, und selbst wer nur wegen Jolie dran denkt, sich den Film anzutun, ist mit so ziemlich jedem anderen ihrer Werke besser beraten. Langsam fällt es schwer sich noch daran zu erinnern, dass diese Frau einige richtig gute Filme auf dem Konto hat.
“Angeschnittene” Kugelflugbahnen durch schnelle Reflexe? Also nein – sie hätten von mir aus nen gekrümmten Lauf oder innen ungleichmäßig ausgehölte Kugeln oder irgendetwas als Begründung verwenden können und ich hätte es geschluckt, aber das ist einfach zu absurd und unmöglich. Auch in einem “Kopf-aus-Action-an”-Film. “Wanted” kann man sich wirklich schenken, dann lieber auf Transporter 3 warten.