Blog tot!

Alle Beiträge im December 2008

30.12.2008

Best of Bootie 2008

Best of Bootie 2008

Wie erwartet gibt’s noch rechtzeitig zu Silvester wieder 20 feine Mashups, nach dem ersten Reinhören hat es mir vor allem Track 6, Shut Up, American Boy (Estelle vs. The Ting Tings), angetan, aber mit der Zeit werden sicher wie schon bei den Scheiben aus den vergangenen Jahren auch die anderen Tracks ihre Wirkung entfalten. Wie gern wäre ich morgen abend in San Francisco.. arrr! :D

Im offiziellen Bootie-USA-Blog und auf der Hauptseite sind zwar noch gar keine Links zu finden, aber zum Glück wird der Verzeichnisname für die genialen “Best of Bootie”-Mashup-Compilations nicht sehr kreativ gewählt.
Für das aktuelle Jahr lautet er bestofbootie2008 – viel Vergnügen!

Und einen guten Rutsch! ;)

28.12.2008

Ohrwurm of the moment – IV

Apple gibt sich spendabel und verschenkt über den Jahreswechsel hinweg Inhalte aus dem iTunes Store – insgesamt leider wenig Spektakuläres (die Liste gibts z.B. beim Gartenzwerg nachzulesen), aber mit dem Geschenk vom 26.12. haben sie mich voll erwischt:

“That’s not my Name” von “The Ting Tings”
(Download bei iTunes oder Amazon.)

Ich kannte das Lied zwar vorher schon, hatte es aber nach dem ersten konzentrierten Hören eigentlich wieder verworfen. Seit ich jetzt jedoch das Lied samt Video, mehr aus Sammlerinstinkt denn aus Interesse, in iTunes habe, bin ich völlig gebannt und tanze den halben Tag singend durchs Haus. Die armen Nachbarn und mein armes Hirn. Ein fieser Ohrwurm und ein geiler Song! ;)

27.12.2008

Sim City

Sim City

Hersteller: EA Mobile
Im Store seit: 15.12.2008
Getestete Version: 1.0.0
Preis: 7,99 €
iTunes-Link: Klick!

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26.12.2008

Project Honey Pot und http:BL

Blog-Spam ist ja zu einer echten Plage geworden und nicht ohne Grund kommt WordPress mittlerweile standardmäßig mit dem Askimet-Plugin daher. Dieses funktioniert auch im Wesentlichen wunderbar, ich hatte noch keinen einzigen “false positive”-Kandidaten und von insgesamt knapp 1600 geblockten Kommentaren seit August 2008 sind nicht mal 10 Stück durchgerutscht. Trotzdem ist es sehr nervig, täglich die meist zweistellige Zahl an Spam-Kommentaren aus der Askimet-Warteschlange zu löschen – und zu überfliegen, denn Risiko, dass doch mal ein legitimer Beitrag aussortiert wurde, will man ja auch keines eingehen.

Durch einen Nutzer “meines” WP-Plugins “StatPress Reloaded” wurde ich letztens auf “Project Honey Pot” aufmerksam. Die genaue Arbeitsweise des Projektes kann auf der Website nachgelesen werden, die Kurzfassung sieht so aus: Durch ein ausgeklügeltes Netz von Honeypots werden Daten über die IP-Adressen von Spammern, E-Mail-Harvestern und ähnlichen unerwünschten Netzteilnehmern erfasst. Anhand verschiedener Bewertungs-Systeme und Zeitskalen wird dann für jede IP ein “Bedrohungslevel” in Form eines Zahlenwertes gespeichert, ebenso stets die letzte Auffälligkeit.

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24.12.2008

Bad Santa

Bad Santa

Terry Zwigoff – USA, 2003

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Hurra, Weihnachten. Bitte lächeln! Ich war noch nie so wenig in Stimmung für diesen ganzen aufgesetzten Mist wie dieses Jahr, und so war es nun endlich an der Zeit für “Bad Santa”. Es gibt wohl keinen besseren Film, um seinen “Weihnachts-Blues” zu zelebrieren. Billy Bob Thornton, der mir bislang in “Bandits” am besten gefallen hat, verkörpert Kaufhaus-Weihnachtsmann Willie. Freude am Job hat er allerdings nicht, daher ist er regelmäßig betrunken bei der Arbeit und immer unhöflich zu den Kindern. Als wäre das noch nicht schlimm genug, nutzt er den Job nur als Weg um zusammen mit Marcus, seinem kleinwüchsigen Partner-Wichtel, die Kaufhäuser auszurauben. Wie es sich für einen Weihnachtsfilm gehört, treten dann unerwarteterweise eine Frau und ein Kind in sein Leben und schon hat man eine Story. Ich hatte fest mit einem mindestens soliden Streifen gerechnet, doch “Bad Santa” ist richtig klasse, der Film hat mich positiv überrascht.

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23.12.2008

3:10 to Yuma (Todeszug nach Yuma)

3:10 to Yuma

James Mangold – USA, 2007

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Christian Bale (Hauptdarsteller im besten Film des Jahres) und Russel Crowe (Fanboy-Schwärmerei bei “Body of Lies” nachzulesen) als Widersacher in einem Film vereint. Großartig, auch mich als “ganz und gar nicht Western-Fan” hat schon das Poster überzeugt. Entsprechend lange steht der Film bereits auf meiner “Unbedingt noch anschauen”-Liste, aber erst vorgestern bin ich endlich dazu gekommen. Ich glaube, die Westernfilme die ich kenne, kann ich an beiden Händen abzählen – die Winnetou-Schinken, “Back to the future III” und “An American Tail: Fievel Goes West“. Zählt “Last Man Standing”? Ich bin also wirklich kein Western-Narr. Ich hab nichts dagegen, aber diese Grundbefriedigung, die für einige – vorrangig männliche – Leute von diesem Genre auszugehen scheint, hat mich nie erfasst. Na gut, Bonanza ist Kult, aber das ist ja etwas anderes. ;)
“3:10 to Yuma” ist nicht unbedingt ein konventioneller Film. Gerade das lässt ihn aber aus den übrigen Produktionen der vergangenen Jahre herausstechen und James Mangold beweist damit erneut sehr eindrucksvoll seine enorme Bandbreite. Nach “Girl, Interrupted”, “Identity” und “Walk the Line” nun also ein Western.

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