31.01.2009
Cheat-Tools for MetaSquares™
Nachdem mein “Kochrezept” erstaunlich gut angekommen ist, wird es wohl langsam Zeit für diesen Eintrag. Schon im Sommer 2008 kam mir die Idee dazu und auch die Umsetzung war fix erledigt – einzig zum Schreiben dieses Beitrags konnte ich mich nie durchringen. Wer “MetaSquares™” noch nicht kennt, kann diese Lücke hier noch geschwind schließen. Aber da es das Spiel ja über Neujahr umsonst gab, sollte es mittlerweile gut verbreitet und bekannt sein. Der Schwierigkeitsgrad steigt ziemlich rasant, so dass es nicht wenige Partien gab, an deren Ende ich am Liebsten ins iPhone gebissen hätte:

Kein Wunder, der Computergegner hat es auch viel leichter beim Erkennen von punkteträchtigen, großen und schräg positionierten Quadraten, denn.. naja, er ist eben der Computer. Trotz prinzipiell durchaus akzeptabler Fähigkeiten im räumlichen Denken, übersehe ich leider doch oft Möglichkeiten – oder vertippe mich ganz einfach.
Doch dafür gibt es eine Lösung:

Das sind ein paar ganz harmlose Papier-Schnipsel, die aber praktischerweise quadratisch sind und genau die Abmessungen besitzen, mit denen die äußeren Punkte jeweils die Ecken von passenden Zügen in MetaSquares anzeigen. Man legt einfach die Scheibe der gewünschten Größe auf ein oder zwei schon gesetzte Punkte und braucht nicht mehr nachzudenken, in welche Felder noch Punkte gesetzt werden müssen, um den eigenen Vorsprung auszubauen.
Die Idee ist mir gekommen, als zufällig ein beinahe quadratischer Schnipsel auf meinem iPhone gelandet ist und ich eine Partie MetaSquares laufen hatte. 1 Flugs das Spielfeld ausgemessen, ein paar “Tabellen” in Word entsprechend zusammengehackt, ausgedruckt, ausgeschnitten – die “Cheat-Tools” waren geboren und bewährten sich bald in der Praxis.
Um das Ganze nachzubauen, braucht man nichts weiter als ein Din-A4 Blatt Papier und diese PDF-Vorlage. Runterladen, Ausdrucken, Ausschneiden.
Ich habe mir die Plättchen außerdem laminiert, das macht sie widerstandsfähiger/haltbarer und auch besser zu greifen. Der “Tap” geht zudem einwandfrei durch die Laminierfolie “hindurch”, man kann also den Zielpunkt direkt auf das über dem Touchscreen liegende Plättchen setzen.
Eine kleine “Hülle” zum verlustfreien Transport ist bei der Vorlage auch dabei, für diese braucht man außer wie zuvor schon der Schere nur zwei Klebestreifen und ein wenig Fingerspitzengefühl.
Es bietet sich allerdings an, in den Einstellungen die “Korrekturzeit” hoch einzustellen, da man beim Hinrücken des Plättchens ab und an mal aus Versehen einen Punkt setzt. Wenn man da aufpasst und beim Ausschneiden kein zu arger Grobmotoriker ist, dann kann man dem bösen Computergegner mächtig einheizen. :mrgreen:

Footnotes:
- An dieser Stelle vielen Dank an meinen damaligen Arbeitgeber – ohne einen solch unterfordernden Nebenjob hätte ich weder gerade Spielen können noch genug Zeit gehabt, diesen Gedanken weiterzuspinnen. ↩






coole sache. bei dem spiel hätt ich auch öfters gern das iphone aus dem fenster geworfen
die idee war mir auch schon mal gekommen aber natürlich war ich zu faul für die umsetzung. darum danke für die zettelchen
lg, dewey
Gerne, gerne. Wart vielleicht mit dem Ausdrucken und Basteln noch ein halbes Stündchen, ich muss nur noch geschwind den nächsten Eintrag fertig tippen, der dich interessieren könnte.
Haha, starke Idee. Grade mal fix getestet, hat wunderbar geklappt wobei ich aber auch seit dem gratis-Download kaum gespielt bisher hab. bin gespannt obs in den schwereren levels dann auch noch gut hilft!!
Hallo auch. Ich habs mir tatsächlich gleich mal ausgedruckt und getestet. Aber ehrlich gesagt bringt das keine Vorteile. Im Gegenteil. Das Plättchen drauflegen, hinschieben, richtig tappen, wegschieben, wieder drauflegen dauert viel zu lange. Weil man sieht ja nix wenn das Plättchen mal draufliegt. Außerdem kanns auch passieren dass man mal den falschen Bobbel auswählt und dann muss man korrigieren. Wenn ich das konsequent durchzieh brauch ich für eine Partie drei mal so lang und bin auch nicht besser. Tendenziell sogar eher schlechter weil mich die Rumschieberei irritiert.
Ich finde wenn man sich mit dem Spiel etwas beschäftigt sieht man die Möglichkeiten schon auch so.
Also es tut mir leid, aber für mich haben die Dinger überhaupt keinen Nutzen/Mehrwert. :-)
Bescheißen will eben auch gelernt sein.

Das Rumschubsen geht nach ein paar Partien recht fix, ich sehe auch relativ gut durch die Plättchen durch – volle Helligkeit vorraus.
Aber – psst, nicht weitersagen – ich nutze sie selbst auch selten.
Nicht schlecht, nicht schlecht. bin gespannt, ob der praktische Nutzen tatsächlich vohanden ist, aber der dada-faktor ist schonmal ausserordentlich hoch!
Dada, diese seltsame Bewegung vom Anfang des letzten Jahrhunderts? Mensch, das wenn ich meinem alten Deutschlehrer erzähle, das glaubt mir der gar nicht.
lol not exactly what i expected when searching for “metasquares cheat” but way to go dude!

google translator 4tw btw..
Welcher Arbeitgeber war denn das, der hört sich interessant an..
Wenn ich das verrate, muss ich leider anschließend ins Zeugenschutzprogramm und kann die Gewinne gar nicht mehr veschicken.
Ich sag mal so: Es war nur ein Nebenjob.
wieso denn so umständlich? Bin inzwischen mit einer ziemlich simplen Strategie bei Level 55 angelangt und würde mal gerne wissen wollen, wieviele Level Metasquares ingesamt hat? 100? Allmählich wirds langweilig, zumal ab ca, Level 15 keine Steigerung des Gegners mehr zu erkennen ist.
Na die Frage ist aber wirklich leicht zu beantworten: Warum einfach, wenn’s auch umständlich geht?
Aber deine Strategie wäre natürlich eine willkommene Ergänzung, wenn du sie verraten möchtest.
Wieviele Level es insgesamt gibt, habe ich noch nicht herausgefunden, aber ich vermute mal, dass es theoretisch bis zur Unendlichkeit weitergeht.
Unendlich? Hoffe ich doch nicht, ich mach mal bis 100 weiter ;-) Meine Strategie? Ich weiß nicht ob das hier schon gepostet wurde, hab die Seite nur mal kurz überflogen und bin an deinen Papierschnippseln hängen geblieben ;-). Ich mache das folgendermaßen:
Ersten Stein irgendwo platzieren, und dann einfach immer nur spiegelbildlich den Zug vom Computer nachmachen.
Manchmal bringt das automatisch mehr Punkte weil dein erster Stein eben “im Weg” lag.
Oft es ergibt sich aber auch kurz vor Spielende dann die Möglichkeit, nicht den Zug des Computers nachzumachen sondern eben einen anderen Zug, der dir wegen des am Anfang zu erst platzierten Steins dann mehr Punkte einbringt.
Oder der Computer platziert irgendwann mal seinen Stein an die Stelle, wo du deinen ersten platziert hast, dann kannst du dir mit deinem nächsten Stein wieder einen Vorteil verschaffen.
Klappt natürlich nicht immer, brauche so pro Level ca. 7-10 Versuche bis ich durch bin, geht aber trotzdem relativ flott. ;-)
Danke dir, etwas ähnliches (eventuell sogar dasselbe) hatte ich auch schonmal versucht, aber vermutlich vor dem siebten bis zehnten Versuch entnervt wieder aufgegeben.
bin inzwischen bei Ebene 101 angelangt….scheint wirklich unendlich zu gehen ;-)
So, ich habe mittlerweile eine Antwort vom Entwickler erhalten:
merci
ich mach trotzdem mal bis 1000 weiter, irgendwann sollte doch der Platz für die Levelanzeige nicht mehr ausreichen