23.01.2009
How I Met Your Mother, Season 3
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Nach S02 und S01 folgt dem Klick nun logischerweise eine Liste meiner Lieblingsmomente der dritten Staffel. Hierzu drei Anmerkungen:
- Diese Listen erheben selbstverständlich keinerlei Anspruch auf irgendwie geartete Vollständigkeit.
- S03 hält das Niveau der ersten beiden Staffeln konstant aufrecht.
- Natürlich ist dieser Zusatzklick nur eingebaut, damit ich mehr Pageviews bekomme – mit Spoilerschutz hat das nix zu tun, ihr Romantiker.
Staffel 4 läuft ja momentan in den Staaten (und weiß bislang immer noch zu begeistern wie eh und je), am Sonntag geht’s hier dann erstmal mit dem Film weiter, den ich gerade im Cinema angeschaut habe.
In zweierlei Hinsicht war das Ende der zweiten Staffel “toll” – zum Einen die schon fast kunstvolle Umkehrung vom Ende aus S01 (Lily, Marshall, Robin & Ted vs. Lily & Marshall, Robin, Ted) und zum anderen der “Cliffhanger” mitten im Satz. In dem Satz! ![]()
Begeistert war ich natürlich nicht unbedingt über die Schnapsidee von Robin und Ted, denn die beiden gehören zusammen wie Luke und Lorelai, wie Mike und Susan, wie Jack und Kate. Leider tun sich all diese Traumpaare bisweilen schwer, das selbst einzusehen..
Immerhin gibt es als Entschädigung großartige Folgen, die aus der Trennung resultieren. Den Anfang macht Gaststar Enrique Iglesias in den ersten Folgen als Robins neuer Freund, der sogar während des Windsurfens Sex haben kann und Barney damit mächtig ins Grübeln bringt.
In S03E03 gibt es ein herrliches Wiedersehen mit Trudy, dem Mädchen vom “Pineapple Incident” aus S01E10. Ob es außerdem Absicht war, gerade in dieser Folge dieser Staffel einen ganz massiven Story-Bezug zu einem Dreier herzustellen? Ich will auch so einen Gürtel! ![]()
Ein regelrechtes Feuerwerk an kultverdächtigen Gags gibt es in S03E05 mit der “Hot-Crazy Scale”, “eating a sandwhich” und der WoW-Kennenlern-Sequenz. Nicht zu vergessen die “worst superheroes ever”: “Unreasonably-small-mouth-opening Girl” und “Too-much-tongue Guy”, zum Brüllen!
Ich hätte nicht gedacht, dass mich das Geräusch von zerbrechendem Glas mal zum Lachen bringen würde, aber im Rahmen der Story von S03E08 reicht sogar der “Untertitel” (Glass Shattering) dafür aus. Wundervoll wie der Gruppe jeweils Lilys zu lautes Kauen, Teds dauerndes Korrigieren, Marshalls stetes Besingen der eigenen Aktivität etc. schlagartig klar wird. Die Szene in der Ted endlich begreift, was das Problem mit seiner neuen Freundin ist, finde ich besonders klasse, weil sein Gesichtsausdruck und die Betonung von “She just never shuts up, does she..” so dermaßen geil ist. ![]()
Die wohl großartigste Thanksgiving-Folge aller Zeiten ist “Slapsgiving”, S03E09. Die “slap bet” ist einer der genialsten Running Gags überhaupt und ich kann kaum erwarten, bis Marshall seine verbleibenden Schläge einlöst. Außerdem ist natürlich sehr schön, wie sich Ted und Robin wieder annähern. (Ich meine ihr “Ding” mit den Dienstgraden, nicht den Sex.
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Das Zwei-Minuten-Date, zu dem Ted die bezaubernde Stella am Ende von S03E13 ausführt, ist wunderschön romantisch und es ist nebenbei bemerkt immer wieder toll, wenn Ranjit einen kurzen Auftritt hat – “Heeelloo!”.
Britney Spears hat sich gut in ihrer Nebenrolle gemacht und eine Seinfeld-Verbindung kann die Folge auch noch vorweisen, was will man mehr?
Drei Folgen später ist es dann soweit, es tritt ein wovor wir stets Angst hatten und hofften, dass es nicht dazu kommen würde. Aber S03E16 ist gnadenlos – zum ersten Mal ein richtig schlechter Gaststar: Dawson. Nein, war nur ein Scherz – absolute Spitze, wie sich James Van der Beek hier als abgewrackter Totalversager selbst auf den Arm nimmt. Ich meine natürlich den Ausrutscher von Robin und Barney.. ![]()
Der Streit zwischen Ted und Barney sorgt zwar für lustige Momente in S03E17 (Details zum “Bro Code” und dessen Entstehung, siehe “Schmankerl”), S03E18 (Ersatz-Wingman-Feldversuch mit Herrn “Ich bekomm immer Nasenbluten, wenn ich eine Erektion hab”) und der Finalfolge, aber ich war schon froh, dass die Autoren wenigstens das nicht auch in den Cliffhanger reingenommen haben. Der war ohnehin böse genug – ich mag mir gar nicht vorstellen, auf diese Antwort ein ganzes Jahr gewartet haben zu müssen.
Auch diesmal zu guter Letzt noch eine kleine Randnotiz: Den “Bro Code”, in dem Marshall für den verzweifelten Barney nach einem Schlupfloch suchen soll, gibt es wirklich. ![]()
Ganz klassisch als Taschenbuch, aber auch in zeitgemäßer Aufbereitung als Hörbuch (mit Begleit-PDF), gelesen von Barney-Darsteller Neil Patrick Harris höchstpersönlich. Das war für mich ausschlaggebend, mir die Hörbuchversion zuzulegen und die Rezension im Netz lügen nicht: Hier bekommt man kein hastig hingeklatschtes Merchandise-Gimmick, sondern knapp eindreiviertel Stunden Unterhaltung vom Feinsten. Ich hab es mir nun schon zweimal angehört, weil ich beim ersten Mal vor Lachen oft nicht mal mehr alles verstanden habe.
Jedem Barney-Fan kann ich das Hörbuch uneingeschränkt empfehlen. Neben einer Einleitung werden im Buch alle 150 Artikel des Bro Code vorgetragen und meist zusätzlich mit Details oder Beispielen erläutert, mein Favorit ist dabei eindeutig die Nummer 15: “A bro never dances with his arms above his head.”
Das PDF hat 41 Seiten und strotzt nur so vor Skizzen, Tabellen und Diagrammen – wer über die “Vicky Mendoza diagonal” lachen musste, wird auch hier seinen Spaß haben. Unter anderem findet man darin etwa ein zweiseitiges “Wingman-Bewerbungsformular”, weitere Details zur “Hot-Crazy Scale”, Formeln zum erlaubten Chick-Alter und zur nötigen Pizza-Bestellmenge unter Berücksichtigung des bro-Hunger-Koeffizienten, “Lemon Law”-Absage-Vordrucke mit beigefügter Erklärung zum Ausschneiden und vieles, vieles mehr..


