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Hersteller: NorderSoft
Im Store seit: 08.12.2008
Getestete Version: 1.21
Preis: 0,79 €
iTunes-Link: Klick!

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Kusari zählt zu meinen absoluten Lieblingsspielen. Es macht so süchtig, dass ich bewusst nicht den eingrenzenden Begriff “Lieblings-iPhone-Spiel” benutzt habe. Wenn ich die Relation zwischen den zahllosen Stunden Spielspaß und der Anzahl an Google-Suchergebnissen zu dem Spiel mit anderen Titeln vergleiche, komm ich jedoch zu dem Schluss, dass Kusari viel zu wenig Bekanntheit hat, darum wird es höchste Zeit auf das seit Dezember im App Store erhältliche Glanzstück hinzuweisen. In den letzten Wochen vor dem “App Store”-Start erschien es im Installer, und nach dem Start war es neben Unterwegs-Scrobbeln das, was ich am meisten vom Jailbreak vermisst hatte.

Das Spielprinzip ist, wie bei den meisten richtig guten Spielen, sehr simpel 1 aber trotz seiner Repetitivität nicht eintönig. Wie schon bei Boomshine ist auch relativ wenig Spielerinteraktion gefragt, aber ein wenig stressiger und fordernder ist es dann doch. ;)
Man hat ein fünf mal sieben Felder großes Spiel”brett”; jedes der Felder ist ein Pfeil, der in eine von 8 Richtungen (oben, unten, links, rechts und die Diagonalen) zeigen kann. Drückt man auf eines der Felder, startet man einen Zug: das angetippte Feld wandert entsprechend der Richtung seines Pfeils auf das nächste Feld, dann geht es von diesem Feld entsprechend der Richtung dessen Pfeils weiter. Befindet sich in der Pfeil-Richtung des zuletzt erreichten Felds kein weiteres Feld mehr, hält der Zug an und man beginnt mit Tap auf eines der verbleibenden Felder den nächsten Zug. Dies geht allerdings nur auf einem der an das Ende des vorangehenden Zuges angrenzenden Felder, landet man etwa im Eck und hat auf dem Weg dorthin die angrenzenden Felder abgeräumt, verliert man ein Leben.
Ziel ist es, eine möglichst lange Kettenreaktion auszulösen, da man für jedes n-te in einer Kombination erreichte Feld n² Punkte bekommt. Eine Kette mit 4 abgeräumten Felder gibt also 1*1 + 2*2 + 3*3 + 4*4 = 30 Punkte und dank dem Quadrat steigt das natürlich entsprechend rasch an, je länger der Zug andauert. Man hat pro Brett unbegrenzte Züge, muss jedoch Level für Level mehr Felder in weniger Zeit abräumen; eine Gesamtpartie geht über 20 Felder, für die man 3 Leben zur Verfügung hat, und kann natürlich pausiert und später wieder fortgesetzt werden. Sehr positiv: Auch mehrere verschiedene Spieler können zeitgleich Partien pausiert haben, nach Eingabe das Namens fragt das Programm beim Start, ob man seine aktuelle Partie weiterführen oder eine Neue beginnen möchte.

Das klingt jetzt vielleicht komplizierter als es ist, was daran liegt, dass es relativ aufwendig zu beschreiben ist. Das Spiel hilft einem durch optische Hervorhebung beim Finden des nächsten Zuges – man kann nur die Felder antippen, die grün hinterlegt sind und Felder, deren Pfeil ins Leere zeigen würde, tragen gar keine Richtungskennzeichnung mehr. Dadurch kann man recht fix die möglichen Kettenreaktionen vor dem geistigen Auge ablaufen lassen und dann die beste Möglichkeit wählen. Je nachdem wie umfassend und flott man ein Brett abräumt, bekommt man dann noch Bonuspunkte, die gegen Extras getauscht werden können, etwa computergestützte Hilfe beim Finden von langen Ketten, Zusatz-Leben, Zeitverlängerung und mehr.

Wie eingangs erwähnt, ist Kusari mit seinem simplen Prinzip eines meiner absoluten Lieblingsspiele und seinen Preis absolut wert. Der Entwickler, Chris Nordberg, war außerdem so freundlich, mir für das noch bis Ende Februar laufende Gewinnspiel fünf Exemplare zur Verfügung zu stellen, die nun ebenfalls gewonnen werden können. Hierfür nochmals vielen Dank!
Details zur Teilnahme im entsprechenden Beitrag.
Ein warnender Hinweis muss allerdings noch sein: Männer, lasst eure Frauen das Spiel nicht ausprobieren – ihr seht euer Gerät nie wieder. ;)

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Footnotes:
  1. Soweit mir bekannt ist und ich herausfinden konnte, ist es überdies auch kein Aufguss eines Klassikers, aber ich lasse mich gern korrigieren.