Alle Beiträge im February 2009

20.02.2009

The Prodigy – Invaders Must Die

The Prodigy - Invaders Must Die

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Smack my bitch up! Mit insgesamt 6 “Alben” sind “The Prodigy” bereits gut in meiner Mediathek vertreten. Für gewöhnlich kann ich mit Electro-Kram überhaupt nichts anfangen, aber vor einigen Jahren hab ich glücklicherweise einen Zugang zu der sehr genialen Musik von den Jungs aus England gefunden. Nachdem ich ein paar der bekannteren Songs von “The Fat of the Land”, vermutlich meist aus Soundtracks, schon kannte und nicht übel fand, hab ich kurz nach seinem Erscheinen 2004 eher spontan das letzte Album “Always Outnumbered, Never Outgunned” bekommen und war sehr angetan. Schnell fanden sich die restlichen Alben in meiner Sammlung ein und begeisterten mich im Laufe der Zeit immer wieder aufs Neue.
Daher freute mich die Ankündigung des neuen Albums – immerhin war mir allerspätestens seit dem besten Remix des vergangenen Jahres auch klar, dass ich da gerne mal live dabei sein würde.

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19.02.2009

The Curious Case of Benjamin Button (Der seltsame Fall des Benjamin Button)

The Curious Case of Benjamin Button

David Fincher – USA, 2008

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Achtung, Spoiler im Text! Meiner Meinung nach überrascht der Film selbst zwar ohnehin nicht mit den Dingen, die ich teilweise vorwegnehme, aber wer komplett ungespoilert bleiben will, sollte besser noch nicht lesen, warum ich BB für den überbewertetsten Film seit Langem halte. ;)

13 Nominierungen für den Oscar, der Film muss ja gut sein. Naja, Pustekuchen. Die Nominierung von Eric Roth ist eine Beleidigung für F. Scott Fitzgerald, daran ändert auch “Forrest Gump” nichts. Ich habe erst nach dem Schauen bemerkt, dass Eric Roth auch hinter dem Meisterwerk mit Tom Hanks steht und war direkt überrascht, wie einnehmend und wichtig die Vergleiche mit jenem Film in beinahe allen Kritiken und Meinungen vertreten waren. Während des neuen Machwerks von David Fincher musste ich zu keinem Zeitpunkt in irgendeiner Weise an “Forrest Gump” denken und finde es auch gar nicht sonderlich angebracht, die Beiden großartig zu gegenüberzustellen. Alles, was man zu einem Vergleich sagen kann: “Forrest Gump” ist tatsächlich gut und hatte seine 13 Nominierungen verdient. “Schlecht” war Benjamin Button nicht – zu einer positiveren Aussage als dieser kann ich mich aber kaum hinreißen lassen. Dafür stehen die allgegenwärtige Lobhudelei und tatsächliche Qualität des Films einfach in einem zu krassen Gegensatz.

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17.02.2009

Taken (96 Hours)

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Pierre Morel – Frankreich, 2008

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Ich habe mir hier angewöhnt, stets den Originaltitel gefolgt vom deutschen Titel in Klammern, sofern vorhanden, als Überschrift für Filme zu verwenden. Ich weiß gar nicht genau wieso, aber das ist auch egal. Nun haben wir hier mal wieder ein schönes Beispiel für einen schrecklich “übersetzten” Titel. Ich kann ja nachvollziehen, dass man trotz der weitverbreiteten Methode “Originaltitel beibehalten ist cool” Angst hat, zu wenig Deutsche wären so intelligent, mit “Taken” etwas anfangen zu können. Aber es ärgert mich, dass die Verantwortlichen dann wieder nicht genug Eier in der Hose haben, es bei “96 Stunden” zu belassen. Nein, es muss natürlich der deutsche Titel ganz cool mit “Hours” daherkommen, das Wort kennt schließlich auch der größte Depp und ganz bestimmt wird so ein markiger Titel 200% mehr Besucher in die Kinos locken. Diese “Übersetzung” ist derart absurd, dass man bis zur letzten Woche so gut wie nirgends im Netz irgendetwas zu einem Film namens “96 Hours” finden konnte. Die Vorschau zu “Taken” hatte ich schon vor einigen Wochen gesehen, jedoch im O-Ton-Kino, daher auch als O-Ton-Vorschau mit O-Titel – und trotzdem antwortete ich auf die Frage, ob schon jemand “96 Hours” gesehen hätte nach kurzer Recherche mit: “Nie von gehört, Wiki spuckt mir auch nix aus, wenn ich nach dem Titel suche?!”

Aber sei’s drum, eigentlich Zeitverschwendung, sich noch über irgendwelche Aktionen der Contentmafia den Kopf zu zerbrechen. In den letzten Tagen erreichten mich immer mehr positive Meinungen zu dem Film und für mich war ohnehin seit dem Trailer klar, dass er angeschaut werden würde und gestern hatte ich endlich Zeit dafür.
Kurz und knackig: Absolut geiler Film! Action ohne Wenn und Aber, kein Anspruch aber trotzdem nicht hirnlos. Er hat eindeutig nicht enttäuscht, diese Kombination ist heute ja leider nicht mehr so häufig zu finden.

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16.02.2009

Weblog-Stöckchen

Zufälle gibt’s: seit Monaten trifft mich mal wieder ein Stöckchen – von TaTonka – und just am selben Wochenende wird ein vor langem von mir geworfenes Stöckchen aufgefangen. Unter coolen Pro-Bloggern sind sie ja mittlerweile verpönt; bei Themenblogs natürlich nachvollziehbar. Wie gut, dass das Thema hier “ich” bin und ausreichend private Atmosphäre herrscht, um mir diesen Spaß bedenkenlos erlauben zu können. :P

Was war damals der entscheidende Grund, mit dem Blogging anzufangen?
Ich habe ja bereits zweimal angefangen – die aktuelle Inkarnation begann Ende Juli 2008 und als tatsächlichen Starttermin habe ich das Scharfstellen der Subdomain, den 08.08.08, gewählt.
Die Motivation dahinter war primär, dass ich eine zentrale Sammelstelle für meine ganzen Ergüsse haben wollte. Bis dahin hatte mich zunehmend genervt, in verschiedenen Foren immer dasselbe zu schreiben, oder ich war zu faul, einen Thread zu eröffnen, wenn es noch nirgends einen gab. Dabei schreibe ich meine Gedanken zu einem Film, einem Konzert, etc. sehr gerne nieder. Am Besten unmittelbar danach, das ist der ideale Zeitpunkt, weil man dann noch emotional für die Thematik offen ist. Wenn man direkt nach einem guten Film die Wikipedia aufsucht, weil man Hintergründe dazu lesen will, behält man das besser als jegliches eingeprügelte Lernwissen von Schule oder Uni. Es bereitet mir großes Vergnügen, diese “frischen, ungefilterten” Gedankengänge dann Jahre später wieder zu durchstöbern.
Natürlich ersetzt das nicht die Diskussionen in einem Forum, weshalb ich auch immer wieder meine Einträge in eines oder mehrere Foren stelle, wenn ich gern über den Film und/oder meine Gedanken dazu sprechen möchte – durch das Blog habe ich in dem Fall ja auch das Problem gelöst, mir erst einen einigermaßen ansprechenden Startpost für den Thread ausdenken zu müssen, wenn’s noch keinen gibt.
Der erste Versuch hat 2005 gestartet, zeitgleich mit Studienbeginn und Umzug in die erste eigene Wohnung. Allerdings damals eher aus Neugierde, was das Phänomen und auch die Software dahinter angeht. Schnell ereilte mich daher das klassische Problem: “Worüber schreiben?” Einer der beiden einzigen Einträge, die ich aus dieser Zeit übernommen hab, war dann auch der letzte unter der damaligen Domain: Robbie Williams – 01.08.2006

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14.02.2009

Zack and Miri Make a Porno

Zack and Miri make a porno

Kevin Smith – USA, 2008

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Bitte das Cover ganz genau studieren. Schlimm? Anstößig? Pervers? Jugendgefährdend? Gegen Anstand und Sitten? Wer weiß, was genau die MPAA zu ihrer Entscheidung bewogen hat, das Plakat aus amerikanischen Kinos zu verbannen, aber das oben abgebildete Poster gab es nur in Kanada zu sehen. Für die USA haben die Macher sich zunächst diese Alternative ausgedacht, aber auch jenes Poster weigerten sich viele Kinos noch aufzuhängen, weshalb sogar ein dritter Entwurf existiert. Ziemlich viel Tamtam um ziemlich wenig Skandal, typisch USA eben. Während für den Film bislang weder ein deutscher Titel, noch Starttermin oder gar Verleih feststeht, machte die Geschichte mit dem “banned poster” schon letzten September die Runde. Dass ich den Film sehen wollte als ich davon hörte, Es versteht sich von selbst, trägt er doch ein Signalwort im Titel. :D
Außerdem ist mir Regisseur Kevin Smith durch seine Paraderolle als Silent Bob schon lange sympathisch und hat auch bereits den einen oder anderen ordentlichen Film (mit-)verantwortet.

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12.02.2009

Revolutionary Road (Zeiten des Aufruhrs)

Revolutionary Road

Sam Mendes – USA, 2008

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Obwohl ich an allen Ecken und Enden nur Positives über den Film gehört hatte und auch seit dem Trailer sicher war, ihn mir ansehen zu wollen, hätte ich nicht damit gerechnet, dass er so gut sein würde. Ich habe mir einen mindestens soliden Film erwartet, da mich Leonardo DiCaprio in der Hinsicht noch nie enttäuscht hat, außerdem verhieß es natürlich spannend zu sein, das Titanic-Traumpaar mal wieder gemeinsam vor der Kamera zu sehen. Da ich mich bis auf den Trailer vor einigen Wochen sonst nicht mit dem Film befasst hatte, war allerdings eines nicht in meinem Kopf präsent: Hinter der Kamera stand Sam Mendes, der Mann hinter American Beauty, und da ist es im Nachhinein wenig verwunderlich, wie gut der Film geworden ist. Endlich gesehen habe ich ihn nun am Dienstagabend im kleinen, aber feinen “Museum Lichtspiele”.

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