19.03.2009
Bix
Hersteller: Padadaz
Im Store seit: 31.10.2008
Getestete Version: 1.5.0
Preis: 0,79 €
iTunes-Link: Klick!
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Den meisten Spaß bringen, von den extrem seltenen Innovationen abgesehen, eben nach wie vor die absoluten Ur-Klassiker in einer gelungenen, neuen Umsetzung. So ziemlich jeder dürfte schonmal mit dem Prinzip von “Qix” in Berührung gekommen sein. Es gibt zahlreiche Freewarespiele für den Rechner, bei den meisten Linux-Distributionen gehört es zum Standardumfang (und wird dort glaube ich “Jezzball” oder ähnlich genannt), ich hatte sogar auf meinem Pre-iPhone-Handy eine Variante gehabt. Umso erfreuter war ich dann, als es auch endlich ein Klon in den App Store geschafft hatte – da die Umsetzung sehr hübsch aussah, habe ich nicht lang gezögert und sogleich die 79 Cent investiert. Gemessen an der Spielzeit definitiv eine lohnende Anschaffung.
Wie die Screenshots vermuten lassen haben, ist “Bix” eine liebevolle und ansprechende Variante, die sich angenehm spielt und gut steuern lässt. Doch vorab noch in aller Kürze das Spielprinzip, falls es jemand doch nicht kennt und auch den Wikipedia-Link oben ignoriert hat. ![]()
Man bewegt sich als “Punkt” am Rand des Spielfelds entlang, in welchem Bälle mit verschiedener Geschwindigkeit umherfliegen – geradlinig und mit korrektem Abprallen von der Bande. Seinen eigenen Punkt kann man aber jederzeit die Richtung wechseln lassen, auch von der existierenden Bahn weg, und somit in das Spielfeld hinein. In letzterem Fall “zeichnet” man eine neue Linie. Sobald man dabei wieder eine existierende Linie berührt, schließt man das eingegrenzte Areal permanent ab. Gelenkt werden kann “nur” in die vier Himmelsrichtungen, nicht in freien Winkeln.
Ziel ist, mehr als 75% jedes Levels abzuschließen. Aber: Wird man beim “Neu-Zeichnen” von einer der Kugeln getroffen, verliert man ein Leben und der aktuelle Level startet neu.
Schwieriger werden die Level natürlich dadurch, dass mehr und schnellere Bälle umherfliegen.
Da ein Steuerkreuz am iPhone nicht existiert, wird wie erwartet durch “Wischen” die gewünschte Richtung eingegeben. Das funktioniert sehr fix und auch in brenzligen Situationen akkurat genug. Da der gesamte Schirm als Eingabefläche dient, verdeckt man sich auch nie mit den eigenen Wurstfingern das Spielgeschehen.
Es gibt vier verschiedene Arten von Kugeln, die einem das Leben schwer machen:
- Dunkelblau: Die “normalen” Kugeln. Schließt man ein Areal ab, in dem sich eine solche befindet, wird sie dabei einfach wieder in den noch freien Bereich gesetzt.
- Hellblau: Diese Exemplare haben die angenehme Eigenschaft, einfach zu verschwinden, wenn man sie einschließt.
- Grün: Schafft man es, seine neue Linie um eine grüne Kugel zu vollenden, bekommt man ein Leben mehr auf sein Konto.
- Lila: Besonders praktisch und später auch für den Erfolg notwendig: Eine Art “Bullet Time” belohnt für das “Einfangen” einer lilanen Kugel.
Wie das Spiel genau abläuft und wie man sich das mit dem Einfangen vorzustellen hat, verrät das Video auf der offiziellen Seite wunderbar, falls sich damit jemand noch schwer tut. Abgesehen davon kann man auch einfach erstmal zur Lite-Version greifen, die sechs Level lang ohne Einschränkung gespielt werden darf.
Mit dem heutigen Update wurde der bislang größte Makel beseitigt: Nun kann man sein Spiel auch nach dem Beenden der App wieder dort fortsetzen, wo man zuvor angelangt war.
Die Highscore-Liste dürfte gerne auch selbst hervorheben, an welcher Stelle der zuletzt erspielte Eintrag gelandet ist, aber die Punktzahl ist oben rechts immerhin noch ersichtlich, so dass man selbst prüfen kann, wie gut man gerade war. Online-Highscores wären fein, ebenso nett natürlich eine Art Multiplayer-Modus, aber vielleicht denken ja gerade mit Blick auf die kommende 3.0 einige Entwickler nochmal darüber nach.
Abschließend kann ich im Grunde nur auf meine Einleitung verweisen: Mit einer sauber umgesetzten, klassischen Spielidee hat man oft den größten Spaß. Ganz klare Kaufempfehlung meinerseits.
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Ich spiele die Demo seit geraumer Zeit und spiele es auch ab an heute auch noch gerne. Das Spielprinzip von den Alten Zeiten, hatte es mir auch sehr angetan.
Evtl kommt auch irgendwann mal die Full aufs iPhone.
Danke für’n Tipp! Aber ich find das Spiel schon recht schwer. “Game Over” … grah, nervig!
Hehe, ja. Man muss sich schon verflixt gut konzentrieren, um nicht schneller als man deshalb Fluchen kann schon wieder am Ende zu sein.
Also ich bin von bzflag ganz andere Dinge gewohnt, wodurch dieses Spiel doch ganz nett ist. Ärgern tue ich mich darüber nicht, wenn ich dann wieder und wieder bei Level 1 anfangen muss. Ich stecke mir dabei immer wieder ein neues Ziel, wenn es um das Level 1 und Level 2 geht: Soviel Prozent zu erreichen, wie irgend möglich. Wenn ich mich recht erinnere, dann war mein bestes Ergebnis bei Level 1 – 93 %.
Da ich mir das Spiel erst gestern heruntergeladen habe – ich hasse AgentSmith für seine App-Tipps – bin ich bis jetzt nur bis Level 6 gekommen. Bis zum Level 6 bin ich gerade auf dem Heimweg in den 45 Minuten Spielzeit in der S-Bahn gekommen – ich weiß gar nicht, ob das gut oder schlecht ist – - – -
Das App hat einen ganz besonderen Bonuspunkt, weil es eigene Musik zulässt, anstatt beispielsweise beim Start die Musik auszublenden und den eigenen Pinball – Effekt einspielt
– sowas von zum Heulen, wenn man eine App startet, und es drückt seine eigene Musik durch – wie das bei “Tap, Tap” der Fall ist. Ist übrigens auch der Grund, warum ich es selten bis gar nicht spiele.
Ich habs bis jetzt maximal auf Level 14 gebracht, da schwirrt dann wirklich eine Menge an Kugelzeugs im Feld rum.

In der Highscore-Liste ist der niedrigste vorkommende Level der sechste, also ist bei dir sicher noch Luft nach oben – aber in der S-Bahn ist es sicher ein klein wenig schwieriger, zwecks “Force Feedback”.
Die Taktik, in den unteren Levels bestimmte Grenzwerte einzuhalten ist eine Taktik, die ich beim Highscore-Jagen ebenfalls einsetze.
Wegen der eigenen Musik: Finde ich auch ein Unding, wenn eine App das nicht respektiert, ob gerade schon Musik läuft oder nicht. Wenigstens kann ich dank der Kabelfernbedienung nach der Unterbrechung mit einem “Klick” die eigene Musik weiterspielen lassen.