12.05.2009
Peggle
Hersteller: PopCap Games
Im Store seit: 12.05.2009
Getestete Version: 1.0
Preis: 3,99 €
iTunes-Link: Klick!
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Endlich ist es da: Peggle! Nach einer unendlich lang scheinenden Wartezeit hat sich PopCap erbarmt und versorgt auch mich, der seinen alten iPod video gar nicht mehr besitzt, wieder mit einer mobilen Variante dieses süchtig machenden Zeitfressers. Ich bin sicher, dass ich mit der “großen” Desktop-Variante des Spiels schon mehrere Tage echter Zeit getötet habe, “Stunden” reichen da sicher nicht mehr aus. Darum zögerte ich damals schon keine Sekunde, als für 5€ eine iPod-Variante davon erschien.
Zum Spielprinzip braucht nichts mehr gesagt werden, denke ich. Wer’s noch nicht kennt, der gucke sich einfach geschwind dieses Gameplay-Video an. Wer nicht glaubt, dass das Spaß macht: Ausprobieren.
Leider hatte die mobile Version damals doch zwei elementare Schwächen: zum Einen war die Grafik nicht so hübsch aufpoliert und glänzend, zum Anderen war die Spielphysik nicht identisch.
Letzteres ist sicherlich schwerwiegender, aber da Peggle im Grunde genau wegen diesen zwei absolut perfekten Elementen so gut funktioniert, stört durchaus beides – selbst mich als bekennenden “Gameplay over Graphics”-Vertreter.
Ich habe nun etwa 30 Minuten iPhone-Peggle hinter mir und bin noch unschlüssig, was ich davon halten soll: es wirkt wie eine Mischung der bestehenden Mobil-Variante und der Desktop-Version. Die Physik fühlt sich auch hier ein wenig “hölzerner” an, aber nicht so stark wie bei den Clickwheel-Geräten. Möglicherweise sieht sie hier sogar nur ungenauer aus, womit wir schon bei der Grafik wären: da hatte ich ehrlich gesagt doch mehr erwartet. Es sieht nicht schlecht aus – aber es sieht teilweise einfach “nicht richtig” aus.
Gerade auf dem iPhone, das mit seinem ultra-shiny Superduperdisplay regelmäßig für runtergeklappte Kinnladen sorgt (oder mittlerweile gesorgt hat?), sollte doch Peggle in all seinem Glanz erstrahlen – ich kann nicht genau sagen, was mich an der Grafik stört, aber so richtig rund sieht das einfach nicht aus. Es ist irgendwie pixelig, wie alte Konsolen auf modernen Fernsehern aussehen. Dadurch wirken die Peggles teilweise wie Fremdkörper statt wie im Original mit dem Hintergrund zu harmonieren.
Es macht trotzdem eine Menge Spaß, aber fühlt sich leider nicht immer zu 100% nach Peggle an und kann darum auch keinen so intensiven Suchtfaktor aufbauen wie die Desktop-Variante. Aber das ist momentan vielleicht sowieso besser für mich. ![]()
Das Spiel ist abgesehen von diesen subjektiven, ästhetischen Punkten nahezu perfekt: der Umfang ist derselbe wie beim großen Bruder, alle 55 Level, alle 4 Modi, alle Funktionen. Sogar die Möglichkeit, Replays abzuspeichern wurde mit übernommen, Bravo!
Extra für die Touch-Steuerung eingeführt wurde zusätzlich ein “Feinjustier”-Rad am rechten Bildrand, aber auch das Zielen per Finger-Tap klappt meistens ausreichend gut, da man dabei ja nur die Richtung wählt und den Schuss immer erst noch bestätigen muss. Per Doppeltap darf auch für absolute Perfektion gezoomt werden – und wer Peggle kennt, der weiß, dass das nötig sein kann.
Für 4 Euro insofern ein absoluter Pflichtkauf – auch wenn PopCap schon ausreichend im Geld schwimmen sollte und obwohl ich gehofft hatte, noch ein wenig euphorischer über die App berichten zu können.
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Ich habe eine Demo auf xbox360 gespielt und war nicht davon loszukriegen. Jetzt noch als App, verdammt. Hoffentlich schreibt einer ‘ne App, um die verspielte Zeit zurück zu bekommen
Derzeit versuche ich mich an “Airport Mania”.
Sollte Apple jemals eine echte Time Machine erfinden, bin ich definitiv ein “early adopter”.
Peggle hab ich mittlerweile im Abenteuer-Modus durch, die Challenges erscheinen mir bisher allerdings ungleich schwerer als auf dem “großen” Rechner..