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13.07.2009

Protected: Bootie Munich #21 – 10.07.2009 (München, Oberanger Theater)

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06.05.2009

Samy Deluxe, 05.05.2009 (München, Apple Store)

iTunes LIVE aus München

Endlich mal ein interessanter Interpret bei den deutschen “iTunes LIVE”-Sessions! Und auch wenn es bösartig aufwendig war, diese Woche schon wieder “nur” für ein Konzert von Passau nach München zu pilgern, konnte ich mir die Gelegenheit kaum entgehen lassen. Wann sonst hat man schonmal die Chance, einen seiner Lieblingsinterpreten in solch kleinem Rahmen live zu erleben? Dank meines Stundenplans (Dienstag frei und Mittwoch erst ab Mittag ;) ) musste ich noch nichtmal eine der äußerst spannenden Vorlesungen schwänzen.

Also ab zum Bahnhof, Mittag in München noch schnell mit einer lang nicht mehr gesehenen Freundin was Essen gegangen – bei diesen Bahnpreisen (15€ einfach, mit Bahncard..) muss man so einen Besuch ja ausnutzen :P – und danach im Apple Store rumgegammelt.

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29.04.2009

Papa Roach – 27.04.2009 (München, Backstage Werk)

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Irgendwie hab ich wohl verpasst, wie aus diesem gutaussehenden, jede Schwiegermutter glücklich machenden jungen Mann über die Jahre diese merkwürdige Marylin Manson-Kopie geworden ist. Auch wenn ich ihre Musik seit “Infest” konsequent weiterverfolgt habe, ist der Wandel von “Papa Roach” mir nicht in dieser Intensität bewusst gewesen, wie seit Montag Abend. Mit wesentlich mehr Aufwand als noch vor meinem Umzug habe ich mich ins Backstage begeben, um mit knapp 1000 anderen Fans die Helden meiner Jugend zu feiern.
Die Ex-Nu-Metal-Truppe aus Kalifornien gehörte bis zum Release des letzten Albums zu den Bands, bei denen ich mir nicht sicher war, ob ich sie überhaupt einmal live zu Gesicht bekommen würde, da ich die vorherigen Touren stets verpasst habe. Insofern war trotz des insgesamt nur mittelprächtigen Albums der Auftritt natürlich ein Pflichttermin, und es hat sich gelohnt.

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11.03.2009

Peter Fox – 10.03.2009 (München, Zenith)

Zusammen mit etwa 5000 anderen Stadtaffen war ich gestern mal wieder im Zenith, um mir Peter Fox (feat. Cold Steel) anzusehen. Ich war ja mittlerweile schon auf einigen Konzerten und dabei in verschiedensten Hallen. Im Zenith allein letztes Jahr dreimal: Bei “The Kooks”, “FURT” und den “Wise Guys”. Und mit jedem Besuch dort wächst mein Hass gegenüber dieser akustischen Katastrophe. Der Sound dort ist noch bescheidener als im Olympiastadion. Aber bevor ich mich da nun reinsteigere, fang ich lieber ganz von vorne an.
Einlass 18:30 – das Wetter war nicht besonders, daher hatte ich keine Lust darauf, Stunden vorher dort aufzuschlagen, um in die erste Reihe zu kommen. Da ich allein hinging, bin ich davon ausgegangen, dass 30 Minuten vor Einlassbeginn reichen sollten, um einen gemütlichen Platz am Mischpult oder beim Wellenbrecher zu bekommen. Doch ich hatte meine Rechnung ohne Peter Fox gemacht, dessen Popularitätsgrad scheinbar dem von Tokio Hotel ähnelt. Als ich ankam, war die Schlange bereits länger als bei allen drei Konzerten des letzten Jahres zusammen – bei zwei von diesen Konzerten hat eine halbe Stunde vor Einlass noch nichtmal eine Schlange existiert! Ein paar Minuten nachdem ich mich 100 Meter vom Einlass entfernt eingereiht hatte, mussten die Leute nach mir eine Kurve in der Schlange formen, da nach hinten kein Platz mehr war. Am Kassenhäuschen war dick und fett angeschrieben, dass das Konzert ausverkauft sei – hätte ich sonst gar nicht bemerkt. :P

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08.03.2009

Bootie Munich #18 – 07.03.2009 (München, Oberanger Theater)

bootiemunich18 Meine Begeisterung für die Musik aus der Bootie-Szene dürfte ja hinlänglich bekannt sein. Schon seit Mitte letzten Jahres spielten wir mit dem Gedanken, auch mal zu einer der Bootie Partys zu gehen – wenn man schließlich mit dem Geschenk einer lokalen Bootie-Community (neben Städten wie San Francisco, Los Angeles, New York, Beijing und Paris) gesegnet ist, muss man das ja auch ausnutzen. Im Dezember waren wir nach einem zufällig auf den gleichen Tag gefallenen MAUT auch schon vor dem Eingang gestanden, aber es wär noch über eine Stunde zum Einlass gewesen und wir waren ja davor schon weg, also haben wir es nochmal vertagt. Gestern hat es dann endlich geklappt und war absolut großartig. Die Partys sind ab jetzt definitiver Pflichttermin: so viel Spaß hatte ich, Konzertbesuche mal ausgenommen, schon seit Jahren nicht mehr.

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11.02.2009

Die Kunst und ich, oder: Kandinsky – Absolut. Abstrakt

Ich bin kein großer Kunstfreund. Zumindest was die “klassischen” Künste angeht, die aber schwer zu definieren oder einzugrenzen sind. Filme und moderne Musik sind ja ebenfalls Kunst, selbst manches Computerspiel kann als Kunstwerk durchgehen. Da bin ich dann durchaus ein großer Kunstliebhaber – blöd gesagt: Tendenziell rümpfe ich eher die Nase, wenn es um Kunst geht, die irgendwelche reichen und/oder eingebildeten Schnösel frohlocken lässt, weil sie sich intellektuell daran hochziehen können. Und umgekehrt verzückt mich meistens das, worüber diese Art Mensch eher die Nase rümpfen würde. Aber wie gesagt: Hier ist es eigentlich unmöglich, irgendwelche Grenzen zu ziehen, weder im Kleinen noch im Großen, weder subjektiv noch objektiv. Insofern möge sich bitte niemand auf den Schlips getreten fühlen, der sich für Kunst begeistert – ich kann die Begeisterung anderer auch nachfühlen, ohne sie zu teilen.
In der Schule habe ich die Malerei gehasst – aktiv wie passiv. Ich selbst bin schlichtweg komplett unbegabt und unsere Kunstlehrerin war meinem Interesse an Bildern von toten Menschen nicht unbedingt zuträglich. Sicher, es gibt atemberaubende Bilder. Den Kult um Gemälde wie die “Mona Lisa” habe ich jedoch nie nachvollziehen können – ich kenne dutzende Bilder, die mir viel besser gefallen. Diese Subjektivität, die doch Kunst stets zu Grunde liegt, verleiht dem Kunstunterricht in der Schule und den dogmatischen “Klassikern” der Kunst eine Absurdität, die in mir Unverständnis und Ablehnung hervorruft. Ich weiß auch gar nicht mehr genau, weshalb ich mich zum Besuch der Kandinsky-Ausstellung im Lenbachhaus überreden hab lassen.
Doch es hat sich gelohnt – auch wenn meine grundlegende Einstellung nicht verändert ist, war die Führung insgesamt interessant und der Abend hat mir einige neue Einblicke und Sichtweisen verschafft. Zum Studentenpreis von 6 € ist das schon in Ordnung. ;)

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