Alle Beiträge aus der Kategorie 'Geschraubt'

08.01.2010

I got 99 Tabs open, but this blog ain’t one.

Liebe Leute,

euer Feedreader wird sich freuen, denn diesen Feed könnt ihr mit dem heutigen Tage aus selbigem entfernen. :)

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In den letzten Monaten weniger Beiträge als früher pro Woche, und auch wenn ich es lang rausgezögert habe – hier werde ich keine Energie mehr reinstecken (können). Ich habe die Zeit des intensiveren Bloggens durchaus genossen, vielen Dank abschliessend allen Lesern und Kommentierern – ein Schnitt von über 10 Comments pro Beitrag (und das ganz ohne Comment-schindende Gewinnspiele) und auch trotz der monatelangen Flaute nach wie vor tägliche Zugriffszahlen im drei- bis vierstelligen Bereich, das freut mich natürlich.

Meine Energie steckt seit geraumer Zeit primär in Watch this!, und auch wenn ich um die Erfahrungen froh bin, die ich beim Plugin-Basteln gesammelt habe, möchte ich in Zukunft nicht mehr weiter mit WordPress beschäftigt sein, als der Podcast es erfordert. ;)

Mein Mitteilungsbedürfnis stille ich mittlerweile fast nur noch bei Twitter und/oder Tumblr – es lebe das Microblogging. Und so bedeutet das Schliessen des Blogs hier für mich im Wesentlichen nur: ein nerviger Tab weniger, der permanent offen ist, eine gedankliche Baustelle weniger, und endlich wieder eine nicht-verwaiste URL, die ich in irgendwelche Formulare im Web eintragen kann. :D

Dass das nun so kurz nach dem Jahreswechsel kommt, ist eher ein Zufall. Vor recht genau einem Jahr habe ich eine wesentlich größere Baustelle in meinem Leben hinter mir gelassen, die Nachwehen davon haben mich selbst letzten Dezember noch erreicht. Insofern ist es mir ganz recht, dass das jetzt mit Sicherheit keine solchen Ausmaße annehmen wird, sondern einfach nur für ein paar Minuten mehr freien Kopf am Tag sorgt.

Die jetzigen Inhalte werde ich natürlich unverändert bestehen lassen, die Kommentare sind geschlossen – Kontaktmöglichkeiten sind weiterhin ausreichend gegeben. Den Feed biege ich wohl demnächst auf Tumblr um, denn sollte mir in Zukunft mal wieder danach sein, ein paar mehr Worte zu verlieren, wird das dort geschehen.

So Long, and Thanks for All the Fish!

revolutions_gross

21.02.2009

WordPress for iPhone 1.2beta

So begeistert ich von der ursprünglichen Idee einer Blogging-Applikation fürs iPhone war, so ernüchternd fiel die erste Version von “WordPress for iPhone” aus. Ein theoretischer Test war zwar erfolgreich, aber wegen zu vieler kleinerer Problemchen und Macken war der praktische Nutzwert nahe Null. Ich verwende in beinahe allen meinen Einträgen den sogenannten “more-Tag”, der den bekannten “Weiterlesen..”-Link in der Übersicht erzeugt. In der bisherigen Version wurden Einträge stets nur bis zum Auftreten dieses Tags auf das iPhone übertragen – Tippfehler korrigieren oder einen längeren Artikel, der zuvor am Rechner begonnen wurde, weiterzuschrieben, war damit nicht möglich. Außerdem musste man das komplette Blog aus der Anwendung entfernen und wieder neu hinzufügen, um die Kategorieliste zu aktualisieren. Während Kommentar-Funktionen zwar fein gewesen, aber aufgrund technischer Einschränkungen zum ersten Release schwer bis gar nicht realisierbar waren, hatte ich auch nicht sehr viel Verständnis dafür, dass man nicht wenigstens für das Schreiben den Landscape-Modus bekam.

Die Monate vergingen, und Ende November kündigte sich endlich Besserung an: Viele Bugfixes, Kommentarmoderation und globale Nutzung des Landscape-Modus. Leider vergingen nach der spannenden Ankündigung gleich wieder die Monate und erst diese Woche war es endlich soweit: die Version 1.2 steht in den Startlöchern, gestern hat mich die Beta-Version erreicht. Im Anschluss (nach dem more-Tag ;) ) nun also haufenweise Bilder von den neuen Funktionen und Landscape-Ansichten, abschließend dann noch ein kurzes Fazit.
Immerhin, in der Zwischenzeit hat mir die App beim Bericht von der “Apple Store”-Eröffnung gute Dienste geleistet, angenehmer als es mit dem normalen Webinterface über Mobile Safari je gewesen wäre.

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16.02.2009

Weblog-Stöckchen

Zufälle gibt’s: seit Monaten trifft mich mal wieder ein Stöckchen – von TaTonka – und just am selben Wochenende wird ein vor langem von mir geworfenes Stöckchen aufgefangen. Unter coolen Pro-Bloggern sind sie ja mittlerweile verpönt; bei Themenblogs natürlich nachvollziehbar. Wie gut, dass das Thema hier “ich” bin und ausreichend private Atmosphäre herrscht, um mir diesen Spaß bedenkenlos erlauben zu können. :P

Was war damals der entscheidende Grund, mit dem Blogging anzufangen?
Ich habe ja bereits zweimal angefangen – die aktuelle Inkarnation begann Ende Juli 2008 und als tatsächlichen Starttermin habe ich das Scharfstellen der Subdomain, den 08.08.08, gewählt.
Die Motivation dahinter war primär, dass ich eine zentrale Sammelstelle für meine ganzen Ergüsse haben wollte. Bis dahin hatte mich zunehmend genervt, in verschiedenen Foren immer dasselbe zu schreiben, oder ich war zu faul, einen Thread zu eröffnen, wenn es noch nirgends einen gab. Dabei schreibe ich meine Gedanken zu einem Film, einem Konzert, etc. sehr gerne nieder. Am Besten unmittelbar danach, das ist der ideale Zeitpunkt, weil man dann noch emotional für die Thematik offen ist. Wenn man direkt nach einem guten Film die Wikipedia aufsucht, weil man Hintergründe dazu lesen will, behält man das besser als jegliches eingeprügelte Lernwissen von Schule oder Uni. Es bereitet mir großes Vergnügen, diese “frischen, ungefilterten” Gedankengänge dann Jahre später wieder zu durchstöbern.
Natürlich ersetzt das nicht die Diskussionen in einem Forum, weshalb ich auch immer wieder meine Einträge in eines oder mehrere Foren stelle, wenn ich gern über den Film und/oder meine Gedanken dazu sprechen möchte – durch das Blog habe ich in dem Fall ja auch das Problem gelöst, mir erst einen einigermaßen ansprechenden Startpost für den Thread ausdenken zu müssen, wenn’s noch keinen gibt.
Der erste Versuch hat 2005 gestartet, zeitgleich mit Studienbeginn und Umzug in die erste eigene Wohnung. Allerdings damals eher aus Neugierde, was das Phänomen und auch die Software dahinter angeht. Schnell ereilte mich daher das klassische Problem: “Worüber schreiben?” Einer der beiden einzigen Einträge, die ich aus dieser Zeit übernommen hab, war dann auch der letzte unter der damaligen Domain: Robbie Williams – 01.08.2006

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10.02.2009

Frühjahrsputz im Blog

Dem aufmerksamen Beobachter ist es vermutlich schon aufgefallen: In der letzten Woche hab ich ein wenig am Blog geschraubt. Hauptsächlich zwar unter der Haube, aber einige der Änderungen sind auch deutlich sichtbar. Mal sehen, ob ich noch alles zusammenbringe, was ich mir letzte Woche den Schlaf kosten hab lassen:

1. Smilies
Ich habe endlich die hässlichen Standard-Smilies ausgetauscht. Das “Custom Smilies”-Plugin macht das sehr einfach und so wundert es mich, dass ich damit so lange gewartet habe. Denn diese “phpBB”/”OpenSource”-Smilies sind doch wirklich kaum zu ertragen..
Die Smilies werden jetzt zudem auch über dem Kommentarfeld angezeigt und können per Mausklick dort eingefügt werden. Die Liste über dem Kommentarfeld ist vollständig, mehr gibt’s nicht. Sind eh zu viele.. ;)

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26.12.2008

Project Honey Pot und http:BL

Blog-Spam ist ja zu einer echten Plage geworden und nicht ohne Grund kommt WordPress mittlerweile standardmäßig mit dem Askimet-Plugin daher. Dieses funktioniert auch im Wesentlichen wunderbar, ich hatte noch keinen einzigen “false positive”-Kandidaten und von insgesamt knapp 1600 geblockten Kommentaren seit August 2008 sind nicht mal 10 Stück durchgerutscht. Trotzdem ist es sehr nervig, täglich die meist zweistellige Zahl an Spam-Kommentaren aus der Askimet-Warteschlange zu löschen – und zu überfliegen, denn Risiko, dass doch mal ein legitimer Beitrag aussortiert wurde, will man ja auch keines eingehen.

Durch einen Nutzer “meines” WP-Plugins “StatPress Reloaded” wurde ich letztens auf “Project Honey Pot” aufmerksam. Die genaue Arbeitsweise des Projektes kann auf der Website nachgelesen werden, die Kurzfassung sieht so aus: Durch ein ausgeklügeltes Netz von Honeypots werden Daten über die IP-Adressen von Spammern, E-Mail-Harvestern und ähnlichen unerwünschten Netzteilnehmern erfasst. Anhand verschiedener Bewertungs-Systeme und Zeitskalen wird dann für jede IP ein “Bedrohungslevel” in Form eines Zahlenwertes gespeichert, ebenso stets die letzte Auffälligkeit.

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12.12.2008

Update auf WordPress 2.7

Das ging ja nun doch ziemlich schnell – einen Tag nach dem RC2 kam die Final. Das neue Admin-Interface (Video bei WP.org) ist wirklich klasse und ich kann es kaum erwarten, bis “WordPress for iPhone” in der nächsten Version kommt. Eine weitere Neuerung von WP 2.7 ist nämlich die Erweiterung der XMLRPC-Schnittstelle um Kommentar-Funktionen, so dass in naher Zukunft die Kommentarmoderation über die iPhone-App möglich sein wird. Auch sonst gibt es da ja noch so einige Bugs in der aktuellen Version.
Vom neuen Aussehen “hinter den Kulissen”, dem gefixten Flash-Uploader und der XMLRPC-Sache abgesehen finde ich die neuen Features für die Kommentare am sinnvollsten – diese können nun sowohl “threaded” als auch “paginated” werden.
Sprich: Man kann beim Kommentieren auch angeben, auf welchen Kommentar man sich bezieht und diese Anordnung wird optisch repräsentiert, außerdem können die Kommentare auf mehrere Seiten verteilt werden, wenn es zu viele sind.
Für diese Features muss man allerdings das Theme anpassen, und wenn man kein enorm populäres im Einsatz hat, bedeutet das meist Handarbeit. Otto, den mach einer eventuell wegen seiner iTunes-Javascripts schon kennt, hat da eine sehr feine Zusammenfassung, mit der ich in unter 10 Minuten mein Theme angepasst hatte.
Es braucht zwar noch ein wenig Feinschliff vom Design her, aber die Funktionen klappen. :) Da ich an dem Design sowieso demnächst (Weihnachtfeiertage, Hurra!) mal ein wenig grundlegender schleifen will, schieb ich das erstmal auf. ;)
Bei Julian hat auch alles geklappt, von Cy weiß ich ebenso, dass es keine großen Probleme gab – wer hat sich sonst noch getraut?