06.05.2009

Samy Deluxe, 05.05.2009 (München, Apple Store)

iTunes LIVE aus München

Endlich mal ein interessanter Interpret bei den deutschen “iTunes LIVE”-Sessions! Und auch wenn es bösartig aufwendig war, diese Woche schon wieder “nur” für ein Konzert von Passau nach München zu pilgern, konnte ich mir die Gelegenheit kaum entgehen lassen. Wann sonst hat man schonmal die Chance, einen seiner Lieblingsinterpreten in solch kleinem Rahmen live zu erleben? Dank meines Stundenplans (Dienstag frei und Mittwoch erst ab Mittag ;) ) musste ich noch nichtmal eine der äußerst spannenden Vorlesungen schwänzen.

Also ab zum Bahnhof, Mittag in München noch schnell mit einer lang nicht mehr gesehenen Freundin was Essen gegangen – bei diesen Bahnpreisen (15€ einfach, mit Bahncard..) muss man so einen Besuch ja ausnutzen :P – und danach im Apple Store rumgegammelt.

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29.04.2009

Papa Roach – 27.04.2009 (München, Backstage Werk)

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Irgendwie hab ich wohl verpasst, wie aus diesem gutaussehenden, jede Schwiegermutter glücklich machenden jungen Mann über die Jahre diese merkwürdige Marylin Manson-Kopie geworden ist. Auch wenn ich ihre Musik seit “Infest” konsequent weiterverfolgt habe, ist der Wandel von “Papa Roach” mir nicht in dieser Intensität bewusst gewesen, wie seit Montag Abend. Mit wesentlich mehr Aufwand als noch vor meinem Umzug habe ich mich ins Backstage begeben, um mit knapp 1000 anderen Fans die Helden meiner Jugend zu feiern.
Die Ex-Nu-Metal-Truppe aus Kalifornien gehörte bis zum Release des letzten Albums zu den Bands, bei denen ich mir nicht sicher war, ob ich sie überhaupt einmal live zu Gesicht bekommen würde, da ich die vorherigen Touren stets verpasst habe. Insofern war trotz des insgesamt nur mittelprächtigen Albums der Auftritt natürlich ein Pflichttermin, und es hat sich gelohnt.

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15.04.2009

I like to move it, move it!

Nein, der Titel hat nichts mit dem angekündigten “Madagascar-Re-Review” zu tun, aber wer mich und meine Vorliebe für schlechte Witze/Wortspiele kennt, wird schnell einsehen, dass ich den Eintrag zum Umzug einfach so nennen musste. ;)

Dritter Tag in der neuen Stadt, zweiter an der neuen Uni – endlich mit eigener Kennung für die Rechner im CIP-Pool. iPhone schön und gut, aber Internet ohne normalen Rechner hat doch seine Grenzen. Meine Fähigkeit zum Entzug auch.

Nachdem letzten Donnerstag der Umzug insgesamt erfolgreich über die Bühne gegangen ist, bin ich jetzt seit Sonntag hier in der Drei-Flüsse-Stadt angekommen, wenn auch leider mehr schlecht als recht.

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Das Batmobil Der äußerst leere (‘Isch ‘abe nischt’!) Umzugsbrummi, mit von mir per GIMP zensierter Notfall-Handynummer am Umzugsschild.
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09.04.2009

Monsters. vs. Aliens

Monsters vs. Aliens

Conrad Vernon, Rob Letterman – USA, 2009

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Ich geb’s zu: Auf “Monsters vs. Aliens” habe ich mich gefreut wie ein kleines Kind. Der Trailer war so lustig, dass mein Kritikzentrum sich ganz schnell verabschiedet hat, damit der Rest vom Hirn feiern kann. Ich habe damals auch extra darauf hingewiesen, wie vielversprechend der Trailer war. Ebenso konnte ich mir letzte Woche eine Fußnote, die den Kino-Besuch nochmal ankündigte, nicht verkneifen. Was ich beim Trailer im Dezember aber noch gar nicht wusste: Mit diesem Streifen startet Dreamworks seine Mega-Offensive pro 3D-Kino, von jetzt an werden sämtliche Dreamworks-Kinofilme unter Verwendung von Intels InTru3D produziert. Die im Kino verteilten Polfilterbrillen für das auf Stereoskopie basierende 3D-Verfahren tragen auf ihrer Plastikhülle die Bezeichnung “Disney Digital 3-D”.

Nachdem mir gestern zugetragen wurde, dass meine Texte meist zu lang würden, versuch ich heute mal, mich kurz zu fassen. Ist mir eh recht, ich muss jetzt noch die letzten Reste packen, morgen geht’s ab nach Passau. :)

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31.03.2009

Fiva – Rotwild

Fiva - Rotwild

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Ich persönlich habe es ja nicht sonderlich mit Lokalpatriotismus und kann auch diesen West Coast/East Coast Hamburg/Berlin-Quatsch nicht ganz nachvollziehen. Seit ich mit der Musik von Fiva in Berührung gekommen bin, kann ich aber wenigstens ein bisschen verstehen, weshalb gute Musik aus der eigenen Heimat noch mehr Spaß macht. Das war 2005, wo sie als “Fiva MC & DJ Radrum” bei den beiden Tourneen von “Fettes Brot” als Support dabei waren und ich sie sowohl in München als auch in Salzburg live gesehen habe. Neben Lokalpatriotismus kann ich ja meist Vorgruppen ebenfalls nicht besonders gut leiden, doch diese beiden Talente hatten es damals (zum zweiten Mal überhaupt) geschafft, sich blitzschnell einen Platz in meiner Mediathek zu erspielen.
Die beiden großartigen Alben “Kopfhörer” und “Spiegelschrift” sind sehr verschieden vom restlichen Hip-Hop-Inhalt in selbiger. Deutlich ruhiger, langsamer und gefühlvoller. Natürlich haben auch z.B. “Fettes Brot” Tracks aus dieser Kategorie im Angebot, etwa “Lichterloh”, aber da ist das eben nur eines unter vielen anderen/verschiedenen Stücken.
Fivas Texte sind, ohne dass ich damit auch nur im Ansatz das Genie in Texten anderer Interpreten in Abrede stellen will, einfach von einer ganz besonderen, geradezu poetischen, Qualität. Nicht ohne Grund ist sie bei Poetry Slams sehr erfolgreich.

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29.03.2009

Duplicity (Gemeinsame Geheimsache)

Duplicity

Tony Gilroy – USA, 2009

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Die aktuelle Sneak-Prognose hatte eigentlich nichts Gutes verheißen, lag aber glücklicherweise völlig daneben. “Duplicity” kam nicht einmal in der Prognose vor, startet in Deutschland auch erst am 30.04. und wurde anscheinend in München als erstes gesneakt. Es ist die zweite Regiearbeit Tony Gilroy, zuvor unter anderem Drehbuchautor von “Armageddon”, “The Devil’s Advocate” und der Bourne-Trilogie. Sein letztes Werk, bei welchem er wie im aktuellen Fall sowohl Autor als auch Regisseur war, hat mich Ende 2007 schwer beeindruckt: “Michael Clayton”.
Mit “Duplicity”, einer romantischen Komödie über Industriespionage, überzeugt er auch in einem anderen Genre, so gut wie am Freitag hat mich schon lange kein Film mehr unterhalten.

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