19.06.2009

NOFX – Coaster

NOFX - Coaster

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So, weiter geht’s beim Abarbeiten der Entwürfe. Zur Zeit staut sich bei mir die ToDo-Liste des echten Lebens leider ins Unermessliche und ich habe bei weitem nicht mehr die Zeit, meinen gewohnten 2-Tages-Rhythmus einzuhalten. Ich bin da leider ein wenig althergebracht und lasse mich dann in solchen Fällen zusätzlich durch übertriebene Traditionalität blockieren – hier wird sich wohl langfristig so einiges an der Struktur ändern, aber eher in kleinen Schritten.
Letztes Mal ist mir bereits aufgefallen, dass sich Artikel viel schneller schreiben, wenn man nicht voller Begeisterung sondern voller Enttäuschung steckt. Leider “klappt” das auch beim neuen NOFX-Album, das bei mir nicht so ganz zünden will. Entsprechend kurz auch die Abhandlung.

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31.03.2009

Fiva – Rotwild

Fiva - Rotwild

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Ich persönlich habe es ja nicht sonderlich mit Lokalpatriotismus und kann auch diesen West Coast/East Coast Hamburg/Berlin-Quatsch nicht ganz nachvollziehen. Seit ich mit der Musik von Fiva in Berührung gekommen bin, kann ich aber wenigstens ein bisschen verstehen, weshalb gute Musik aus der eigenen Heimat noch mehr Spaß macht. Das war 2005, wo sie als “Fiva MC & DJ Radrum” bei den beiden Tourneen von “Fettes Brot” als Support dabei waren und ich sie sowohl in München als auch in Salzburg live gesehen habe. Neben Lokalpatriotismus kann ich ja meist Vorgruppen ebenfalls nicht besonders gut leiden, doch diese beiden Talente hatten es damals (zum zweiten Mal überhaupt) geschafft, sich blitzschnell einen Platz in meiner Mediathek zu erspielen.
Die beiden großartigen Alben “Kopfhörer” und “Spiegelschrift” sind sehr verschieden vom restlichen Hip-Hop-Inhalt in selbiger. Deutlich ruhiger, langsamer und gefühlvoller. Natürlich haben auch z.B. “Fettes Brot” Tracks aus dieser Kategorie im Angebot, etwa “Lichterloh”, aber da ist das eben nur eines unter vielen anderen/verschiedenen Stücken.
Fivas Texte sind, ohne dass ich damit auch nur im Ansatz das Genie in Texten anderer Interpreten in Abrede stellen will, einfach von einer ganz besonderen, geradezu poetischen, Qualität. Nicht ohne Grund ist sie bei Poetry Slams sehr erfolgreich.

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27.03.2009

Samy Deluxe – Dis Wo Ich Herkomm

Samy Deluxe - Dis Wo Ich Herkomm

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Schon beim Comeback von “Dynamite Deluxe” letztes Jahr kamen schnell die “Soso, der Herr Deluxe” braucht also wieder ein bisschen Kohle.”-Bemerkungen auf – ich denke zwar, dass der gute Mann finanziell ziemlich sicher da steht, aber letztendlich war mir das Ganze ohnehin egal. Ich war einfach nur froh darüber, durch das neue Album auch die Gelegenheit zu zwei tollen Live-Auftritten zu bekommen, war ich doch erst lange nach dem Ende der Truppe auf den Geschmack gekommen. Ebenso erfreut habe ich die Nachricht über ein neues Solo-Album aufgenommen, da mir schon das Selftitled und “Verdammtnochma!” etwas besser gefallen hatten als die DD-Scheiben. Meine Erwartungen waren hoch, leider wurden sie nicht ganz erfüllt. Was macht Samy Deluxe für mich aus? Sein absolut abartiger Flow und/oder verdammt gute Beats mit mächtig viel Wumms. Außerdem natürlich die genialen Texte – ob nun mit Anspruch oder eher spaßlastig. In den verschiedensten Kombinationen hat Samy mit diesen einfachen Zutaten bisher einige der besten deutschen Hip-Hop-Tracks überhaupt erschaffen. Ja, es mag sicher teilweise eher seichte Unterhaltung sein, aber eben verdammt – teils unerreicht – gute Unterhaltung.
Und das ist es was mir auf dem neuen Album insgesamt abgeht – es besteht fast gänzlich aus Tracks, die bisher nur einen Bruchteil eines Albums ausgemacht hatten. Ich hatte es bereits nach der ersten Single “befürchtet”: es ist wahrlich kein schlechtes Werk, nur leider weder was ich erwartet und erhofft hatte, noch das, was ich an der DLX-Musik so schätze.

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15.03.2009

Papa Roach – Metamorphosis

Papa Roach - Metamorphosis

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Irre, ursprünglich sollte dieses Album nicht nur einen anderen Namen – “Days of War, Nights of Love” – tragen, sondern vor allem schon letztes Jahr im August veröffentlicht werden. Dann wurde die Veröffentlichung auf März 2009 verschoben, weil man einen sauberen Start in einem neuen Jahr haben wollte. Genauer gesagt ist am übernächsten Dienstag, den 24.03.2009 der offizielle Termin, aber da das Album in der langen Zwischenzeit nicht mehr großartig verändert wurde, haben wohl einige Händler die Exemplare bereits bekommen. Ich verstehe zwar nicht, weshalb man dann mit dem Verkauf nicht schon im Januar begonnen hat, aber solang ich endlich neues Material von Papa Roach auf die Ohren bekomme, soll’s mir egal sein. Mein Ersteindruck: Gefällt, teilweise besser als die letzten Alben.

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20.02.2009

The Prodigy – Invaders Must Die

The Prodigy - Invaders Must Die

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Smack my bitch up! Mit insgesamt 6 “Alben” sind “The Prodigy” bereits gut in meiner Mediathek vertreten. Für gewöhnlich kann ich mit Electro-Kram überhaupt nichts anfangen, aber vor einigen Jahren hab ich glücklicherweise einen Zugang zu der sehr genialen Musik von den Jungs aus England gefunden. Nachdem ich ein paar der bekannteren Songs von “The Fat of the Land”, vermutlich meist aus Soundtracks, schon kannte und nicht übel fand, hab ich kurz nach seinem Erscheinen 2004 eher spontan das letzte Album “Always Outnumbered, Never Outgunned” bekommen und war sehr angetan. Schnell fanden sich die restlichen Alben in meiner Sammlung ein und begeisterten mich im Laufe der Zeit immer wieder aufs Neue.
Daher freute mich die Ankündigung des neuen Albums – immerhin war mir allerspätestens seit dem besten Remix des vergangenen Jahres auch klar, dass ich da gerne mal live dabei sein würde.

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09.01.2009

The Ting Tings – We Started Nothing

We Started Nothing

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Noch ein paar Monate länger als “Stadtaffe” ist dieses feine Stück bislang eher wirkungslos vorbeigezogen. Natürlich habe ich die iPod-Ad mit “Shut Up and Let Me Go” mitbekommen und sie hat mir wie die meisten Silhuette-Ads gut gefallen. Als ich dann aber die erste Single “That’s not my name” hörte, habe ich die “The Ting Tings” schnell wieder verworfen. Nicht so ganz mein Ding, dachte ich. Man könnte fast sagen, dass Apple diesmal mehr als einen Anlauf gebraucht hat, um mir eine Band schmackhaft zu machen. Denn was mit dem Werbespot noch nicht funktionierte, hat mit dem kostenlosen Musikvideo-Download zu “That’s not my name” geklappt. Zack, da war der Ohrwurm. Gnadenlos.
Und einen Tag später war klar: Ich brauche dieses Album. :D

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