88 Minutes

Saturday, January 3rd, 2009

88 Minutes

Jon Avnet - USA, 2008

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Ach Herrje, was war das denn? Nachdem mir Al Pacino in “Righteous Kill”, ebenfalls von Jon Avnet, noch sehr gut gefallen hatte, bin ich direkt ein wenig erschrocken darüber, wie platt dieser “Vorgänger” war. Zwar spielt De Niro hier natürlich nicht mit, aber das sich das so stark auswirkt, hätte ich nicht gedacht. Allerdings ist es die dünne Story, die den Film hauptsächlich runter zieht.

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Thumbsucker

Thursday, January 1st, 2009

Thumbsucker

Mike Mills - USA, 2005

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Der letzte Film, den ich mir 2008 noch angeschaut habe. Nachdem “Burn After Reading” mit Tilda Swinton und “The Day the Earth Stood Still” mit Keanu Reeves ja eher enttäuschten, sind die beiden hier in einem guten Film aus dem Jahr 2005 zusammen zu sehen. “Thumbsucker” thematisiert Daumenlutschen über das “natürliche” Alter hinaus, aber nur auf den ersten Blick.

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Bad Santa

Wednesday, December 24th, 2008

Bad Santa

Terry Zwigoff - USA, 2003

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Hurra, Weihnachten. Bitte lächeln! Ich war noch nie so wenig in Stimmung für diesen ganzen aufgesetzten Mist wie dieses Jahr, und so war es nun endlich an der Zeit für “Bad Santa”. Es gibt wohl keinen besseren Film, um seinen “Weihnachts-Blues” zu zelebrieren. Billy Bob Thornton, der mir bislang in “Bandits” am besten gefallen hat, verkörpert Kaufhaus-Weihnachtsmann Willie. Freude am Job hat er allerdings nicht, daher ist er regelmäßig betrunken bei der Arbeit und immer unhöflich zu den Kindern. Als wäre das noch nicht schlimm genug, nutzt er den Job nur als Weg um zusammen mit Marcus, seinem kleinwüchsigen Partner-Wichtel, die Kaufhäuser auszurauben. Wie es sich für einen Weihnachtsfilm gehört, treten dann unerwarteterweise eine Frau und ein Kind in sein Leben und schon hat man eine Story. Ich hatte fest mit einem mindestens soliden Streifen gerechnet, doch “Bad Santa” ist richtig klasse, der Film hat mich positiv überrascht.

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The Interpreter (Die Dolmetscherin)

Monday, December 22nd, 2008

Sydney Pollack - USA, 2005

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Unglaublich, dieser Film ist wirklich schon 3 Jahre alt? Ich erinnere mich noch an die Plakate für den Film an den U-Bahnhöfen. Bereits seit deren erster Sichtung wollte ich ihn mir anschauen. Nun ja, kommt Zeit, kommt Filmgenuss. Als Rahmenhandlung des Films dient ein Konflikt in einem fiktiven Staat in Südafrika. Geschickt stellt Pollack das allerdings nur während der Einleitung und dem Ende in den Vordergrund. Hingegen handeln die greifbaren Geschehnisse des Films von der Beteiligung einer bei der UN beschäftigten Dolmetscherin an diesem Konflikt und dessen Auswirkungen auf die UN. Das zeigt wirkungsvoll die beklemmende Hilflosigkeit der UN gegenüber den Problemen in Südafrika. Mehr will ich von der Story gar nicht verraten.

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Burn After Reading (Wer verbrennt sich hier die Finger?)

Sunday, December 21st, 2008

Ethan & Joel Coen - USA, 2008

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Über “Burn After Reading” war im Vorfeld fast nur Gutes zu hören. Kein Wunder bei der Besetzung, möchte man meinen. Außerdem ist er ja auch von den Coen-Göttern-Brüdern. Nachdem ich “No country for old men” allerdings hoffnungslos überbewertet fand, war ich auch hier eher skeptisch, wenngleich die hohe “Star-Dichte” mich hoffen hat lassen, dass der Film Spaß verspricht. Nicht, weil viele große Namen zwangsläufig für einen großen Film stehen, sondern weil es, gerade bei eher unkonventionellen Projekten, darauf hindeutet, dass die Darsteller selbst wirklich Spaß an dem Film haben. Clooney und Pitt können ja auch gut miteinander und John Malkovich habe ich zuletzt in “The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy” aus dem Jahre 2005 gesehen, was viel zu lang her ist. Außerdem haben die Coens auch schon Filme gemacht, die mir richtig gut gefielen. Insofern war ich also durchaus erwartungsvoll und frohen Mutes mit einem Rest Skepsis, als ich mir ihr neuestes Werk angesehen habe.

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Californication, Season 2

Saturday, December 20th, 2008

Californication, Season 2

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Noch nicht einmal Weihnachten vorüber und trotzdem schon die erste Staffel dieser Saison vorbei. Schade, es hätten diesmal für “Californication” gerne auch mehr Folgen sein dürfen. Immerhin, die dritte Staffel ist schon sicher. “Eli Stone” und “Pushing Daisies” hatten da weniger Glück, was ich sehr schade finde. Bleibt zu hoffen, dass Hank mich adäquat darüber hinwegtrösten wird.

Denn zu Beginn der zweiten Staffel gab es doch einen leichten Durchhänger, finde ich. (Achtung, Spoiler.) Auf den Part mit Sonja, die Hanks Kind austrägt und vor allem deren “Mann” Julian, der das Kleine dann wie sein eigenes großziehen will, hätte ich gut verzichten können. Die beiden Charaktere geben meiner Meinung nach nichts her, Julian ist derart überzogen gestört, dass es eher aufgesetzt wirkt, um dem “mindfuck”-Anspruch der Serie gerecht zu werden. Das hat sie aber gar nicht nötig. Hank und Lew bauen genug Scheiße, um diesen Teil gut zu füllen und Lew ist, obwohl ebenfalls ein ziemlicher Arsch, deutlich sympathischer. Die beste Szene “mit” Julian ist da noch wenn Hank ihn in einem seiner zahllosen genialen Sätze, ganz trocken aber sich des großartigen Witzes sehr wohl bewusst, als “Francis Drake” bezeichnet.

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