03.04.2009

Lakeview Terrace

Lakeview Terrace

Neil LaBute – USA, 2008

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Nachdem mir aktuell von überall her “Gran Torino” empfohlen wird, ich aber mein Kinobudget nicht überstrapazieren möchte, hab ich mir gedacht: Schaust du dir eben “Lakeview Terrace” an, den gibt’s gerade frisch auf DVD und das ist auch ein Nachbarschaftsdrama mit Rassismus-Thematik. :D
Sollte der Film von Clint Eastwood (dessen Trailer mich persönlich ja nicht besonders überzeugt hatte) seinen Lorbeeren gerecht werden, dann dürfte er jedoch ganz klar der bessere Film sein – da kann auch der mir weitaus sympathischere Samuel L. Jackson nichts daran ändern. “Lakeview Terrace” war nicht übel, Jackson hat in den letzten Jahren sogar deutlich schlechtere Filme gemacht, aber zu Hochform läuft er auch hier wieder nicht auf, wenngleich er dafür gar nicht unbedingt selbst verantwortlich ist.

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29.03.2009

Duplicity (Gemeinsame Geheimsache)

Duplicity

Tony Gilroy – USA, 2009

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Die aktuelle Sneak-Prognose hatte eigentlich nichts Gutes verheißen, lag aber glücklicherweise völlig daneben. “Duplicity” kam nicht einmal in der Prognose vor, startet in Deutschland auch erst am 30.04. und wurde anscheinend in München als erstes gesneakt. Es ist die zweite Regiearbeit Tony Gilroy, zuvor unter anderem Drehbuchautor von “Armageddon”, “The Devil’s Advocate” und der Bourne-Trilogie. Sein letztes Werk, bei welchem er wie im aktuellen Fall sowohl Autor als auch Regisseur war, hat mich Ende 2007 schwer beeindruckt: “Michael Clayton”.
Mit “Duplicity”, einer romantischen Komödie über Industriespionage, überzeugt er auch in einem anderen Genre, so gut wie am Freitag hat mich schon lange kein Film mehr unterhalten.

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25.03.2009

Vicky Cristina Barcelona

Vicky Cristina Barcelona

Woody Allen – USA/Spanien, 2008

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Wie ich immer wieder feststelle, ist die Rezeption von Filmen stark von der eigenen Stimmung/Verfassung abhängig. Man hat ja von jedem ungesehen Film eine gewisse Vorstellung, je nach Anzahl gesehener Trailer und anderen Kriterien ist diese natürlich mehr oder weniger konkret. Teilweise habe ich einfach niemals das Gefühl, jetzt in der richtigen Stimmung dafür zu sein, was ich mir von einem bestimmten Film erwarte. Aus diesem Grund habe ich manche Filme monatelang hier rumliegen, von denen ich absolut überzeugt bin, dass sie mir gut gefallen – sei es wegen der Darsteller oder wegen Empfehlungen von Freunden und Bekannten. Vicky Cristina Barcelona, im Folgenen mit VCB abgekürzt, ist einer davon, schon seit Januar wartet die DVD auf mich – der Vorfilm hatte mir gefallen, mehrere Empfehlungen waren vorhanden. Doch anhand des Trailers hatte ich mir den Film deutlich kitschiger und oberflächlicher vorgestellt, als er eigentlich ist.
Auch gestern Abend war meine Reaktion zunächst “Mhm.. ne. Heute nicht.”, doch ich wurde überstimmt und war dann auch nach wenigen Minuten von meinem (Vor-)Urteil abgewichen.

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23.03.2009

Duel (Duell)

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Steven Spielberg – USA, 1971

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Ja, richtig gelesen: Steven Spielberg. Zufällig bin ich Ende letzter Woche beim Wikipedia-Stöbern über seinen ersten Spielfilm, “Duel”, gestolpert. Alleine die Beschreibung klang schon so herrlich trashig, dass ich ihn mir gleich letzte Nacht direkt angesehen habe:

Der Geschäftsmann David Mann befindet sich in seinem Wagen [...] auf einer längeren Autofahrt quer durch Kalifornien, weit abseits von irgendwelchen größeren Ortschaften, [...] [als] vor ihm plötzlich ein Tanklastzug [...] auftaucht. Der LKW verlangsamt seine Fahrt immer mehr und hindert Mann zunächst am Überholen. Als ihm dann doch das Überholmanöver gelingt, scheint die Geschäftsreise genauso langweilig wie vor diesem kleinen “Zwischenfall” weiterzugehen. Doch der LKW hat ohne ersichtlichen Grund beschlossen, Jagd auf David Mann zu machen. Er überholt ihn, bremst ihn aus, lässt sich wieder überholen und versucht sogar, ihn von der Straße abzudrängen.

Als ich mir das durchlas, hörte ich es mit dramatischer, tiefer Trailer-Stimme im inneren Ohr und nach dem letzten Satz musste ich unfreiwillig den klassischen “Dadadaa”-Schock-Effekt dazudenken. Höchst amüsiert war mir klar, dass ich diesen Film sehen müsse. :D

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17.03.2009

Home Improvement, Complete Series

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Tim Allens Heimwerkerspaß habe ich natürlich schon als Kind, lange bevor ich mit der Serienzählweise S12E34 auch nur im Entferntesten etwas hätte anfangen können, begeistert geschaut. Doch durch das mittlerweile gereifte “Serienverständnis” hatte ich auch den Wunsch, all meine Serienhelden von damals (wie unter anderem das A-Team, Knight Rider, MacGyver, …) einmal schön der Reihe nach anzuschauen, wie sie eigentlich vorgesehen sind. (Und natürlich im Originalton. ;) ) Während der letzten zwei Wochen habe ich nun Zeit gehabt, mir die vollen 8 Seasons noch einmal zu Gemüte zu führen. Aufgefallen ist mir dabei, dass außer S01 mit 24 Episoden sämtliche Staffeln mindestens 25 Folgen beinhalten – mehr als bei allen sonstigen Serien, die ich so schaue. Insgesamt kommen damit stolze 204 Folgen (zu je ~23 Minuten, ergibt über 3 Tage reine Spielzeit) zusammen. Die Sendung wird zu Recht immer noch regelmäßig wiederholt, ich wurde wie erwartet auch heute noch blendend davon unterhalten.

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13.03.2009

You Don’t Mess with the Zohan (Leg dich nicht mit Zohan an)

You Don't Mess with the Zohan

Dennis Dugan – USA/Israel, 2008

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Ich sollte eventuell vorab erwähnen, dass ich den Film nach einer sehr langen und schlaflosen Nacht irgendwann um halb sechs in der Früh geschaut habe – unter anderen Umständen hätte ich ihn vielleicht gar nicht zu Ende geschaut, aber in dem Zustand kam er mir gerade recht. Flacher und anspruchsloser geht’s gar nicht, also ideal zum Runterkommen und um sich aufs Schlafen einzustimmen. ;)
Über meine grundsätzlichen Bedenken zu Adam Sandler habe ich ja zufällig letztens erst geschrieben, und “Zohan” ist ein Film der weit jenseits meiner gewöhnlichen “Schwachsinnsgrenze” liegt.

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